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Verben mit Nominativ | Grammatik Überblick

Sie lernen in diesem Artikel alles über den Nominativ. Zum Beispiel finden Sie hier Informationen in Bezug auf die Bedeutung des Nominativs und seine Verwendung. Außerdem wissen Sie hier auch, wie man nach dem Nominativ fragen kann. Natürlich befinden sich die Konjugationen der Artikel, Adjektivendungen, Pronomen und Verben mit Nominativ.

Sie lernen auch Nominativergänzungen und die Verben mit Nominativ. Daher sollen Sie diesen Artikel sehr gut lesen!

Verben mit Nominativ

Was versteht man unter dem Begriff Nominativ?

In der deutschen Grammatik gibt es einen wichtigen Kasus, der der Nominativ heißt oder man auch den 1. Fall oder den Wer-Fall nennt. Darüber hinaus gilt der Nominativ als die Grundform des Adjektivs, des Artikels, des Nomens und des Pronomens. In der deutschen Sprache ist der Nominativ der mehrmalige Fall. Deshalb kommt das Subjekt des Satzes immer im Nominativ. Mit dem Nominativ kann man das Subjekt im Satz kennzeichnen.

Beispiele:

– Der Rock ist rot.

– Der Sohn hilft deiner Mutter.

– Das Mädchen liest ein Buch.

 

Können zwei Verben im Nominativ in einem Satz stehen?

Manchmal kann man einen zweiten Nominativ im Satz sehen, zum Beispiel mit dem Verb sein, bleiben, werden:

Beispiele:

– Die Frau ist meine Nachbarin.

Das Kind wird ein Arzt.

 

Wann kann man den Nominativ verwenden?

  1. Nominativ als Subjekt:

Das Subjekt kommt häufig im Nominativ. Das Subjekt kann eine Person oder eine Sache sein, die die Handlung durchführt.

Zum Beispiel:

– Die Jacke ist grün.

– Der Lehrer erklärt die Lektion.

  1. Nominativ als Prädikativ:

Die grammatische Form „Prädikativ“ steht, wenn man den Nominativ nutzt. In diesem Kasus ist das Nomen nicht das Subjekt. Der Kasus kommt nach den Verben: sein, werden und bleiben. Der Prädikativ hat die Eigenschaften des Subjekts, aber er ist nicht das Subjekt, daher steht auch im Nominativ.

Beispiele:

– Er ist ein guter Schüler.

– Sie will ein Arzt werden.

Das Prädikativ kommt nur, wenn das Hauptverb des Satzes „werden und sein“ ist.

Beispiele:

– Du bist der Beste. Das Hauptverb ist hier sein („ist“).

– Der Mann ist zu dem Arzt gegangen. sein („ist“) ist hier nicht Hauptverb aber ein Hilfsverb um das Perfekt zu bilden.

 

Womit fragt man nach dem Nominativ?

Mit den folgenden Frageworten „Wer oder was?“ fragt man nach dem Nominativ. Man fragt mit dem Fragewort “wer“, wenn es Person ist, aber gleichzeitig fragt man mit was, wenn es Sache ist.

Beispiele:

– Der Schüler geht zur Schule.

Wer geht zur Schule? Antwort: Der Schüler.

– Das Fernsehen ist neu.

Was ist neu? Antwort: Das Fernsehen

Vielleicht kann man in einem Satz zwei Satzglieder verwenden, die im Nominativ stehen. Das erste ist das Subjekt und das zweite ist der prädikative Nominativ. Dabei soll man erwähnen, dass der prädikative Nominativ normalerweise ein Nomen ist. Nach diesem prädikativen Nominativ fragt man mit „Wer oder was ist…? “

 

Beispiele für den prädikativen Nominativ:

– Mein Bruder ist Arzt.

Was ist dein Bruder? Antwort: Arzt

– Dieser Junge ist mein Freund.

Wer ist dein Freund? Antwort: Dieser Junge

 

Nomen und Artikel im Nominativ

In der folgenden Tabelle gibt es Beispiele für Nomen und Artikel im Nominativ. In diesem Zusammenhang sollen Sie wissen, dass es keinen unbestimmten Artikel im Plural gibt.

 Bestimmter ArtikelUnbestimmter Artikel
Maskulinder Mannein Mann
Feminindie Fraueine Frau
Neutraldas Mädchenein Mädchen
Pluraldie BücherBücher

Die Adjektivendungen im Nominativ

In der folgenden Tabelle lernen Sie die Adjektivendungen im Nominativ, wenn wir Adjektiv mit bestimmten, unbestimmten und ohne Artikel verwenden.

 Bestimmter ArtikelUnbestimmter ArtikelOhne Artikel  
 mf/nplmfnplmfnpl
Nominativ-e-e-en-er 

-e

 

 

-es

 

 

 

-er-e -es-e

Die Pronomen im Nominativ

Die folgende Tabelle enthält alle Personalpronomen und Possessivpronomen im Nominativ.

  PossessivpronomenPossessivpronomen
  

Personalpronomen

Maskulin

+neutral

feminin    

+Plural

maskulin neutral feminin

+Plural

1. Person Sing.ichmein

 

meine

 

meinermeinsmeine
2. Person Sing.dudeindeinedeinerdeinsdeine
3. Person Sing.erseinseineseinerseinsseine
3. Person Sing.esseinseineseinerseinsseine
3. Person Sing.sieihrihreihrerihr(e)sihre
1. Person Pluralwirunserunsereuns(e)rerunseresunsere
2. Person Pluralihreuereureeu(e)rereureseure
3. Person Pluralsieihrihreihrerihr(e)sihre

Nominativergänzungen

Es gibt viele Verben, die eine Nominativergänzung verwenden. Um zu wissen, ob der Kasus Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv ist, brauch man die Ergänzungen hauptsächlich. Der Nominativ ist sehr wichtig für das Verb, denn dieses kann nicht allein kommen und braucht immer Subjekt.

 Beispiele:

– Die Kinder wandern in der Stadt.

Das Wort “Die Kinder“: ist das Subjekt ⇒ Nominativ

– Er spielt Fußball.

Er: ist das Subjekt ⇒ Nominativ

Das Buch steht auf dem Tisch.

Das Buch: ist das Subjekt ⇒ Nominativ

Verben mit dem Nominativ

Die Verben mit Nominativ sind sehr beschränkt in der deutschen Sprache, aber die meisten Verben stehen in dem Akkusativ. Die Verben mit Nominativ sind „sein“, „werden“, „bleiben“ und „heißen“. Diese Verben verwenden neben dem Subjekt eine zweite Nominativ Ergänzung.

Wichtige Informationen über das Verb „sein“:

sein: Nominativ + Nominativ

sein

– Er ist der Direktor der Firma.

Nominativ 1: Er

Nominativ 2: der Direktor

Das Verb „sein“ ist ein Hilfsverb. Mit diesem Verb kann man verschiedene Tempora und Modi bilden.

sein im Präsens + Partizip II = Perfekt: er ist gegangen

      im Präteritum + Partizip II = Plusquamperfekt: er war gegangen

      im Konjunktiv I Präsens + Partizip II = Konjunktiv I Vergangenheit: er sei gegangen

sein im Konjunktiv II Präsens + Partizip II = Konjunktiv II Vergangenheit: er  wäre gegangen

sein + Partizip II = Zustandspassiv: Der Apfel ist gegessen.

Wichtige Informationen über das Verb „werden“:

werden: Nominativ + Nominativ

werden

– Sie wird eine gute Ärztin.

Nominativ 1: Sie

Nominativ 2: eine gute Ärztin

Das Verb „werden“ ist unregelmäßig. Es ist als Vollverb. Es kann auch als Hilfsverb zur Bildung des Passivs und des Futurs verwenden.

Wichtige Informationen über das Verb „bleiben“:

bleiben: Nominativ + Nominativ

bleiben

– Du bleibst mein bester Freund.

Nominativ 1: Du

Nominativ 2: mein bester Freund

Wichtige Informationen über das Verb „heißen“:

heißen: Nominativ + Nominativ

heißen

– Diese Stadt heißt Berlin.

Nominativ 1: Diese Stadt

Nominativ 2: Berlin

Wann steht der Satz ohne Nominativ?

Im Befehl benutzt man den Imperativ, daher braucht man kein Subjekt und somit auch keine Nominativ Ergänzung.

Beispiele:

-„Wasch deine Hände!“

Wenn der Satz im Passiv steht und der Passiv unpersönlichen ist, wird das Subjekt unbekannt oder unwichtig. Deshalb ist es vielleicht, dieser Satz ohne Nominativ und ohne Subjekt zu stehen.

Beispiele:

-„Auf den Mann wurde geschossen.“

 

Das ist alles über den Nominativ. Wir hoffen, dass Sie die wichtigen Informationen in Bezug auf dieses Thema erhalten können.

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