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Subjekt- und Objektsatz Merkmale, Bildung & Gebrauch

Normalerweise besteht der Satz aus drei Teilen, Subjekt, Prädikat und Objekt. Man nennt diese Teile Satzglieder. Das Subjekt und das Objekt können aus einem Wort oder mehreren Wörtern bestehen. In einigen Fällen kann ein Nebensatz Subjekt und Objekt austauschen. Man nennt sie in diesem Fall Subjektsatz und Objektsatz.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen also, was das Subjekt und das Objekt sind und was man unter Subjektsatz und Objektsatz versteht. Hier lernen Sie auch die verschiedenen Arten und Formen vom Objektsatz. Mit vielen Beispielen erklären wir Ihnen diesen Unterschied zwischen allen Arten.

 

Subjekt- und Objektsatz in der deutschen Grammatik

Was versteht man unter dem Subjekt?

Das Subjekt ist ein Satzglied und gilt als der Handlungsträger im deutschen Satz, der etwas tut. Aus einem Wort oder mehreren Wörtern kann man es bilden. Es steht immer im Nominativ.

Mit dem Fragewort „wer oder was…?“ kann man nach dem Subjekt fragen. Wenn es Person ist, fragt man mit „Wer …?“ und wenn es Sache ist, fragt man mit „Was …?“.

Darüber hinaus kann es Nomen wie z. B. „die Tasche, der Fahrer, das Haus“ oder Pronomen wie z. B. „ich, wir, du, ihr, er, es sie“ sein.

Zum Beispiel:

  • Der Schüler studiert die Lektion.

(Wer studiert die Lektion? Der Schüler = das Subjekt)

  • Das Kind hört Musik.

(Wer hört Musik? Das Kind = das Subjekt)

  • Es regnet.

(Was regnet? Es = das Subjekt)

 

Was versteht man unter dem Objekt?

Das Objekt ist ein Satzglied. Es ergänzt die Bedeutung des Satzes. Man kann es auch aus mehreren Wörtern bilden. Das Objekt hat verschiedene Arten. Es kann Akkusativobjekt, Dativobjekt und Genitivobjekt sein.

1. Das Akkusativobjekt:

In diesem Fall fragt man mit dem Fragewort „Wen oder was…?“. Das Akkusativobjekt kann Nomen oder Pronomen sein.

Zum Beispiel:

  • Marie kauft ein Buch.

Subjekt-Frage: Wer kauft ein Buch? Marie

Akkusativobjekt-Frage: Was kauft Marie? Ein Buch

  • Er sammelt Briefmarken.

Subjekt-Frage: Wer sammelt Briefmarken? Er

Akkusativobjekt-Frage: Was sammelt er? Briefmarken

 

2. Das Dativobjekt:

In diesem Fall fragt man mit dem Fragewort „Wem …?“. Das Dativobjekt kann Nomen oder Pronomen sein.

Zum Beispiel:

  • Der Lehrer schenkt dem Schüler ein Buch.

Subjekt-Frage: Wer schenkt dem Schüler ein Buch? Der Lehrer

Dativobjekt-Frage: Wem schenkt der Lehrer ein Buch? Dem Schüler

 

3. Das Genitivobjekt:

Nach dem Genitivobjekt kann man mit „Wessen …?“ fragen. Das Genitivobjekt ist heute sehr selten.

Zum Beispiel:

  • Er bedarf des Autos.

Subjekt-Frage: Wer bedarf des Autos? Er

Genitivobjekt-Frage: Wessen bedarf er? Des Autos

 Sie haben genau gewusst, was Subjekt und Objekt sind. Jetzt lernen Sie, was Subjektsätze und Objektsätze sind. 

 

Kann ein Nebensatz die Stellung eines Subjekts oder Objekts einnehmen?

Ja, ein Nebensatz kann die Stellung eines Subjekts oder Objekts einnehmen. Zuerst erklären wir Ihnen mehr über den Nebensatz.

Es gibt ein Komma, das zwischen dem Hauptsatz und dem Nebensatz trennt. Die Position des konjugierten Verbs unterscheidet sich im Nebensatz und Hauptsatz. Man legt das konjugierte Verb im Nebensatz in der letzten Position und das konjugierte Verb im Hauptsatz an erster oder zweiter Position.

Eine Konjunktion steht immer am Anfang des Nebensatzes. Der Nebensatz kann beispielsweise mit wenn, obwohl, dass oder weil beginnen.

Zum Beispiel:

  • Ich finde, dass der Text sehr lang ist.

Der Hauptsatz: Ich finde

Der Nebensatz: , dass der Text sehr lang ist.

 

Was ist der Subjektsatz?

Der Subjektsatz gilt als ein Nebensatz. Man nennt ihn manchmal Gliedsatz. Der Subjektsatz nimmt die Stellung eines Subjekts im Satz ein. Es gibt ein Komma, das den Subjektsatz vom Hauptsatz trennt.

 

Wie kann man nach Subjektsätzen fragen?

Man kann nach Subjektsatz mit „Wer oder was…?“ fragen.

 

Wie beginnt man die Subjektsätze?

Man beginnt die Subjektsätze mit den Konjunktionen dass und ob oder mit Fragepronomen wie: wer, wie, welcher…

Zum Beispiel:

  • Wer fleißig studiert, wird bestanden.

Subjektsatz- Frage: Wer (oder was mit Sachen) wird bestanden? Wer fleißig studiert.

  • Es ist doch klar, dass es regnet.

Subjektsatz- Frage: Was (oder wer) ist doch klar? Dass es regnet.

  • Wer zu der Hochzeitsfeier eingeladen ist, kommt.

Subjektsatz- Frage: Wer (oder was mit Sachen) kommt? Wer zu der Hochzeitsfeier eingeladen ist.

 

Was ist der Objektsatz?

Der Objektsatz gilt als ein Nebensatz. Man nennt ihn manchmal Gliedsatz. Der Objektsatz nimmt die Stellung eines Objekts im Satz ein. Das Objekt kann Genitiv-, Akkusativ- oder Dativobjekt sein. Es gibt ein Komma, das den Objektsatz vom Hauptsatz trennt.

 

Wie ist der Objektsatz im Akkusativ?

Wenn das Objekt im Akkusativ steht, fragt man nach ihm mit wen? oder was? Man fragt auch nach dem Objektsatz im Akkusativ mit selbst Frage.

Zum Beispiel:

  • Ich sehe, wer im Garten spielt.

Frage nach Objektsatz im Akkusativ: Wen (oder was mit Sachen) sehe ich? Wer im Garten spielt.

  • Greta fragt Jonas, ob er zur Party gehen will.

Frage nach Objektsatz im Akkusativ: Wen (oder was mit Sachen) fragt Greta Jonas? Ob er zur Party gehen will.

 

Wie ist der Objektsatz im Dativ?

Wenn das Objekt steht im Dativ, fragt man nach ihm mit wem? oder was? Man fragt auch nach dem Objektsatz im Dativ mit selbst Frage.

Zum Beispiel:

  • Lukas hilft, wem er will.

Frage nach Objektsatz im Dativ: Wem (oder was mit Sachen) hilft Lukas? Wem er will.

  • Ich schreibe, wem ich will.

Frage nach Objektsatz im Dativ: Wem (oder was mit Sachen) schreibe ich? Wem ich will.

Wie ist der Objektsatz im Genitiv?

Wenn das Objekt im Genitiv steht, fragt man nach ihm mit Wessen? Man fragt auch nach dem Objektsatz im Genitiv mit selbst Frage.

Zum Beispiel:

  • Er vergewissert sich, dass das Essen den Gästen gefallen hat.

Frage nach Objektsatz im Genitiv: Wessen vergewissert sich er? Dass das Essen den Gästen gefallen hat.

 

Was sind die Formen des Objektsatzes?

Es gibt verschiedene Formen des Objektsatzes. Meistens beginnt der Objektsatz mit ob, dass, wie, Fragewort, Infinitivkonstruktion oder uneingeleitet.

Zum Beispiel:

ob:

  • Jonas weiß nicht, ob sie kommen.
  • Es ist unsicher, ob Sabine noch bleibt.

Dass:

  • Peter ärgert sich, dass er zu spät kommt.
  • Ich hoffe, dass das Geschenk dir gefällt.

Wie:

  • Er spürt, wie seine Kraft reduziert.

Fragewort:

  • Thomas fragt, wie viel das Auto kostet.

Infinitivkonstruktion:

  • Holger freut sich, seine Freunde zu sehen.

Uneingeleitet:

  • Peter dachte, sie hätte ihn vergessen.

Zum Schluss hoffen wir, dass Sie alle Informationen finden konnten.

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