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Was ist die Wortart des Wortes “nicht”?

Es gibt viele Fragen, die Deutschlerner im Bereich “der Wortart” stellen. Von diesen Fragen ist, zu welcher Wortart “nicht” gehört. Durch unsere Website bieten wir Ihnen die Antwort auf diese Frage an. Falls Sie ein großes Interesse an diesem Thema haben, dann lesen Sie diesen Artikel.

Wortart nicht?

Worauf baut man die Wortartenklassifikation in der Linguistik?

Möglicherweise baut man die Wortartenklassifikation in der Linguistik auf morphologischen und syntaktischen Kriterien auf. Die Wortart ist natürlich sehr wichtig und hängt davon ab, welche Einteilungskriterien man zugrunde legt.

Es geht bei dem morphologischen Kriterium um die Frage, ob das Wort verändert werden kann oder nicht. Zum Beispiel zeichnet sich das Substantiv dadurch aus, dass es nach Kasus und Numerus flektierbar ist und über ein festes Genus verfügt. Aber gleichzeitig ist das Wort “nicht” unveränderlich und gilt als ein Wort, das zu den nicht-flektierbaren Wortarten gehört.

 

Was versteht man unter dem Begriff “Nicht-flektierbaren Wortarten”?

Hinsichtlich des Verhaltens von nicht-flektierbaren Wortarten klassifiziert man sie im Satz näher, was man als syntaktisches Kriterium bezeichnet. Deshalb sollte man hier die folgenden Fragen stellen: Ist das entsprechende Wort satzgliedfähig? Oder kann es alleine vor dem flektierten Verb stehen?

 

Zu welcher Wortart gehört das Wort “nicht”?

Man benutzt das Wort “nicht” nicht verknüpfend. Damit gehört es zu den Partikeln. Außerdem haben Partikel eine pragmatische Funktion, weil sie eine bestimmte Funktion in Bezug auf eine konkrete Kommunikationssituation erfüllen.

Dabei kann man die Partikel aufgrund ihrer Funktion weiter unterscheiden. Die Negationspartikel gilt als eine dieser Partikelarten. Natürlich kann man einen Satz oder Teile eines Satzes durch Negationspartikel verneinen, denn diese Wortart eine Verneinung ausdrückt. Als eine solche Negationspartikel kann das Wort “nicht” benutzen.

Zum Beispiel:

  • Der Mann kommt heute zur Arbeit nicht. (Satznegation)
  • Mein Vater kauft nicht dieses Auto. (Sondernegation)

 

Kann man das Wort “nicht” als Modalpartikel gelten?

Laut Duden-Grammatik kann man das Wort “nicht” auch als Abtönungspartikel oder Modalpartikel verwenden. In diesem Fall kann man durch das Wort “nicht” erwarten, dass der andere Sprecher etwas machen möchte.

Abtönungspartikel zeichnen sich auch dadurch aus, dass es auf eine Sprecher Einordnung der Aussage in den kommunikativen Zusammenhang verwiesen wird. Aus diesem Grund geben Abtönungspartikel eine Auskunft darüber, wie man zum Inhalt der Äußerung steht.

Zum Beispiel:

  • Möchten Sie nicht zum Restaurant mitkommen?

(Möchten Sie denn zum Restaurant mitkommen?)

Fazit:

Zum Schluss kann man davon ausgehen, dass wir das Wort “nicht” als Negationspartikel oder Abtönungspartikel klassifizieren können. Das kommt auf den konkreten Satz an, ob man das Wort “nicht” als Negationspartikel oder Abtönungspartikel klassifiziert.

Lesen Sie auch:

Negation mit nicht und kein

Wann kein und wann nicht

Der Satzbau

 

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